Verhaltens- und Verladetraining

Zum Verhaltens- und Verladetraining bin ich im Jahr 2000 aus einer Not heraus konfrontiert worden. Heute bin ich froh, das erlebt und erlernt haben zu dürfen und lade jeden dazu ein, die Pferde, insbesondere sein eigenes Pferd, verstehen zu lernen. Trotz all der Jahre der Domestikation versteht immer noch jedes Pferd, die Sprache seiner Art, und wird so weit reagieren, wie die Natur es vorgesehen hat.

Bei der Bodenarbeit geht es in erster Linie um einen sicheren Umgang mit dem Pferd.

Es geht nicht darum, ob es Ihnen „folgt“, sondern viel mehr, ob es mit Ihnen zusammen arbeiten will, weil es Ihnen vertraut und Sie als Leittier akzeptiert. Vergessen Sie bitte nicht, dass Sie das Leittier sind und es in der Pferdesprache keine Kompromisse gibt. Die Pferde sollen die Kommandos und Hilfen verstehen lernen und nicht aus Angst das tun, was Sie ihm mit Gewalt aufzwängen.

Die drei Grundthemen Aufmerksamkeit, Vertrauen und Respekt stehen dabei im Vordergrund und bilden die Basis. Durch die Bodenarbeit wird die Beziehung zu dem Pferd vertieft und somit die gegenseitige Verständigung verbessert.

Das widersetzliche Verhalten eines Pferdes, das den Menschen wie Problemverhalten vorkommt, ist tatsächlich reines Instinktverhalten. Der Mensch, kann sich dieses Verhalten zu Nutze machen, indem die natürliche Körpersprache des Pferdes imitiert wird. Wer seinem Pferd etwas aufzwingt, hat das Pferdewesen nicht verstanden.

Gutes Pferdetraining basiert auf Geduld, Respekt, Konsequenz, Vertrauen und Lob. Die Voraussetzung für das Verladetraining ist die Bodenarbeit. Akzeptiert und respektiert Sie ihr Pferd? Hat es genügend Vertrauen zu Ihnen aufgebaut? Wenn ja, dann haben Sie bereits das Rüstzeug zum Verladen. Ein Pferd, das zum Beispiel beim Verladen stundenlang malträtiert um dann abschließend mit einem Besen bzw. sonstigen „Hilfsmitteln“ mit Zwang in den Anhänger gedrängt wird, stößt bei jedem Menschen, der die Grundsätze der Pferdesprache kennt, auf Unverständnis und zeigt, dass die Menschen nicht auf die Pferde und deren Verhaltensweisen eingehen. Schade, denn immer wieder versucht das Pferd zu kommunizieren was es meint, und der Pferdebesitzer kann aufgrund fehlender Ausbildung nicht reagieren. Wäre es nicht viel schöner, wenn das Pferd zufrieden und vertrauensvoll in den Anhänger steigt.

Zum Glück stehen einem jeden Fall von Brutalität viele Beispiele menschlicher Hingabe gegenüber und dem gefühlsrohen Auspeitscher zahlreiche leidenschaftliche Pferdeliebhaber.

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